Mit Bewegung gegen Venenbeschwerden

Stauungen und Schwellungen in den Beinen. Sklaven der kalten Jahreszeit, sträflich werden sie oft behandelt, die Beinvenen. Zu groß ist die Versuchung, zu faulenzen oder sich in allzu mollig warmen Räumen aufzuhalten. Doch das zunächst behagliche Gefühl der Wärme und Bequemlichkeit dauert meist nicht lange an: Venen mögen weder langes Sitzes oder Stehen noch Wärme! Venen brauchen Bewegung – und sie mögen`s kühl!

Über die Hochleistung der Venen.

Venen leisten Schwerstarbeit. Und zwar 365 Tage im Jahr. Ihre Hauptaufgabe besteht darin: Das verbrauchte, sprich: sauerstoffarme und schlackenreiche Blut zu sammeln, das Blut zum Herzen zu transportieren. Um ihre Funktion zu erfüllen, brauchen die Venen Unterstützung.

Diese Aufgabe übernimmt die Muskel-Venen-Pumpe, die wiederum durch Bewegung aktiviert wird. Beim Anspannen drückt sie auf die Venen und presst so das Blut wie eine Pumpe in Richtung Herz. Mangelt es jedoch an Bewegung, fehlt diese Unterstützung – mit der Folge: Die Spannkraft der Vene lässt nach; der Druck des Blutes auf die Venenwände steigt. Diese werden überdehnt und schließlich beschädigt. Die Venenklappen werden “undicht”, da sie nicht mehr richtig schließen. Und was passiert mit dem Blut? Das fließt nach unten zurück und staut sich.

Fazit: Bewegung für die Beine ist unerlässlich. Gehen Sie spazieren oder nehmen sie sich täglich ein paar Minuten für die Bewegung Ihrer Beine und damit ihrer Venen Zeit.

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